Abendzeitung vom 27. Dezember 2022: Debatte um Paketposthalle: Hoch hinaus – oder doch lieber nicht?

Die geplanten 155-Meter-Türme an der Paketposthalle bewegen die Stadt.

Soll es einen Bürgerentscheid zur Höhe von Hochhäusern in München geben? Diese Frage hat die Münchner 2022 bewegt. Ende Oktober wurde jedoch klar: Die Stadt will keinen Bürgerentscheid in Gang setzen. Grüne und CSU hatten keine gemeinsame Haltung finden können.
…..Investor Ralf Büschl hat seine Pläne für die zwei 155-Meter-Türme und das Areal um die Paketposthalle inzwischen angepasst – an die Wünsche aus dem Bürgergutachten, von 2021. Im überarbeiteten Masterplan ist mehr Grün eingeplant und ein zusätzliches, 65 Meter hohes Holzhybridgebäude für geförderte und preisgedämpfte Wohnungen.
..Für die Fassade der Türme entwickelt das Büro Herzog & de Meuron drei Varianten – dazu einen Entwurf ohne Schrägaufzüge. Die Gegner der Zwillingstürme um die Initiative Hochhausstopp von Robert Brannekämper (CSU), sammeln weiter Unterschriften für ein Bürgerbegehren.

Eva von Steinburg, AZ

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Ein Kommentar

  1. Wem gehört die Stadt? ist die immer wieder zu stellende Frage.
    Investoren entscheiden wie hoch Gebäude in München zu sein haben und die Stadt und deren Stadträte ducken sich geschmeidig weg. Keine und keiner -außer Brannekämper- hat die Courage München davor zu bewahren eine Allerwelts-Millionen-Stadt zu werden. Grundstücke, Immobilien werden angekauft und mehrfach weiter verkauft und dabei gewinnt jeder der An- und Verkäufer jeweils hohe Beträge, mit denen man wieder Grundstücke ankaufen und mit hohem Gewinn verkaufen kann. Zuletzt landen die Immobilien bei saudischen, amerikanischen oder anderen dubiosen “Eigentümern”, für die nicht das Gemeinwohl, eine günstige Mietwohnung in ihrem Interesse steht, sondern nur Profit. Der Ausverkauf geht munter weiter und wird der Investor insolvent (Benko) schenken wir ihm Millionenbeträge.

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