Aus der Münchner Presse

Abendzeitung vom 24. Juli 2020: Die Zukunft des Eggartens nimmt Gestalt an
“Einen Ort, der bisher nur wenigen Menschen vorbehalten war, machen wir jetzt wieder vielen Münchnerinnen und Münchnern zugänglich”, verkündete Ralf Büschl stolz auf der Pressekonferenz im Isarforum. Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Büschl Unternehmensgruppe, einer der beiden Grundstückseigentümer der Eggarten-Siedlung im Münchner Norden. Für die war ein Architektenwettbewerb ausgelobt worden – mit dem offiziellen Ziel, den Eggarten zu einem “zukunftsweisenden und nachhaltigen Modellquartier” zu entwickeln.
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von Fabian Dosch

Münchner Merkur vom 19. Juni 2020: Naturschützer bemalen Marienplatz – Es geht um den Forst Kasten

Die Gegner des Kiesabbaus in Forst Kasten schlafen nicht. Erneut machen sie mit einer spektakulären Aktion auf ihren Protest aufmerksam. Derweil geht bei der Stadt München seit mehr als sechs Monaten nichts voran.
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von Victoria Strachwitz

Süddeutsche vom 17. Juni 2020: Ligsalzstraße – Zweifel an der Abrisstheorie

Lokalpolitiker und Mieter setzen auf Sanierung des Ligsalz-Anwesens der Erzdiözese

“Wir sind im Westend im Häuserkampf erprobt.” Bezirksausschuss-Chefin Sibylle Stöhr (Grüne) gab die Parole den Immobilienfachleuten der Erzdiözese München und Freising nach deren Auftritt am Dienstagabend in der Sitzung des Gremiums mit auf den Nachhauseweg. Eine halbe Stunde lange hatten sich die beiden scharfe Fragen gefallen lassen müssen, warum die Erzdiözese ihre Immobilie an der Ligsalzstraße 25 abreißen und nicht ausschließlich sanieren wolle. Fraktionsübergreifend wurde die baurechtliche Notwendigkeit für diesen Schritt angezweifelt, durch den nicht nur Mieter aus ihren günstigen Wohnungen vertrieben würden, sondern auch die Büchergalerie Westend im Erdgeschoss und damit der letzte selbständige Buchladen im Viertel.
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von Andrea Schlaier, Schwanthalerhöhe

Süddeutsche vom 04. Juni 2020: Baupläne in Sendling – ein Kleinod weniger…

Die katholische Kirche lässt gerade ausloten, in welchem Maße sie einen großen Teil des Pfarrgartens an der Meindlstraße bebauen könnte. SPD und Grüne im Bezirksausschuss sind entsetzt

Eine kleine grüne Oase in Sendling ist bedroht: der ehemalige Pfarrgarten an der Meindlstraße 5. Das Erzbischöfliche Ordinariat München und Freising hat bei der Stadt Pläne eingereicht, nach denen ein großer Teil des Gartens verschwinden soll. Im Gespräch sind 26 Wohneinheiten mit Tiefgarage. Seine Partei sei entsetzt über die Pläne, sagt der Sendlinger SPD-Vorsitzende Markus Lutz, der auch den Bezirksausschuss (BA) leitet. Der Neubau würde den schönen Garten zerstören. Es gehe um eine massive Verdichtung und Versiegelung. Die SPD will, dass das Landesamt für Denkmalschutz und die Untere Naturschutzbehörde sich der Sache annehmen.
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von Birgit Lotze, Sendling

Süddeutsche vom 01. Juni 2020: Geplanter Abriß – Letzter Sommer für das Waldschlössl

Das fast 120 Jahre alte Waldschlössl am Waldfriedhof soll abgerissen werden, der Denkmalschutz greift nicht. Den geplanten Neubau hat die Stadt wegen seiner Größe erst einmal abgelehnt. Dagegen klagt der Investor
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von Berthold Neff, Hadern

Süddeutsche vom 29. Mai 2020: Gericht macht den Weg frei – Nachbarn scheitern mit Klage gegen Wohnen-für-alle-Projekt

Dem Wohnen-für-alle-Projekt an der Erwin-Schleich-Straße zwischen Naßl- und Franz-Albert-Straße steht derzeit nichts mehr im Wege. Das Bayerische Verwaltungsgericht München habe in einer Einzelrichtersitzung die Klagen von Nachbarn gegen die Baugenehmigung abgewiesen, bestätigte Gerichtssprecher Florian Schlämmer der SZ. Damit darf die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Gewofag im Auftrag der Stadt ihre dort rund 50 geplanten Wohnungen für Menschen mit niedrigen Einkommen realisieren.
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von Süddeutsche Zeitung

Süddeutsche vom 28. Mai 2020: Kritik am Neubau der Realschule in Sendling – “Optisch ist das nicht tragbar”

Der Landtags-Ausschuss für Wissenschaft und Kunst äußert harsche Kritik am geplanten Bau der Realschule an der Reutberger Straße. Bemängelt wird, dass keine Rücksicht auf die Denkmäler der Umgebung genommen wird.
Der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst des Bayerischen Landtags sieht eine Petition von Anwohnern als berechtigt an und stellte sich mit einem Berücksichtigungsbeschluss, der stärksten Form der Stattgabe, an die Seite der Kritiker. Damit sollen die Denkmäler am Gotzinger Platz und an der Reutberger Straße geschützt werden.
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von Birgit Lotze, Sendling

Süddeutsche vom 20. April 2020: Fasangarten – Leerstand mit Ansage

In der ehemaligen Amisiedlung soll neu gebaut werden. Solange die Planung läuft, dürfen die alten Wohnungen ungenutzt bleiben
Ungenutzten Wohnraum, noch dazu, wenn dafür eine Behörde verantwortlich ist, werden die meisten Münchner als ziemliches Ärgernis empfinden. So ähnlich dürfte es auch Stadträtin Brigitte Wolf (Die Linke) gegangen sein, die eine Anfrage gestellt hat. Ihr war bereits vor rund einem Jahr zu Ohren gekommen, dass in der Siedlung am Perlacher Forst “viele Wohnungen leer stehen, dies teilweise bereits seit Jahren”. Eigentümerin ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). weiterlesen…

von Hubert Grundner, Fasangarten

Süddeutsche vom 17. April 2020: Diese Klauseln schützen nicht vor luxuriösen Nachverdichtungsprojekten, wie das Beispiel “Barer Höfe” zeigt. Und solche Projekte können den Milieu-Schutzschirm durchaus verformen.

Für München nicht weiter ungewöhnlich, wenn das Objekt “Barer Höfe” nicht in einer besonderen Gegend entstehen würde: Die Adresse liegt im Erhaltungssatzungsgebiet “Josephsplatz”. weiterlesen….

von Stefan Mühleisen, Maxvorstadt