Rathausnachrichten vom 10. März 2021: 230 neue Wohnungen in der „Hirmerei“ am nordwestlichen Stadtrand

In der sogenannten „Hirmerei“ am nordwestlichen Stadtrand, heute noch Ackerland, sollen rund 230 neue Wohnungen entstehen.

Der Planungsausschuss des Stadtrats hat das Ergebnis eines Realisierungswettbewerbs für das neue Stadtquartier bestätigt und das Referat für Stadtplanung und Bauordnung mit der Erstellung eines Bebauungsplans beauftragt. Grundlage ist der Siegerentwurf von Palais Mai, München, zusammen mit Grabner Huber Lipp, Freising.

Er sieht eine kompakte Bebauung für das annähernd dreieckige Grundstück zwischen Eversbusch-, Otto-Warburg-Straße und den Gleisen der S-Bahn-Linie 2 vor. Ein einzelner großer Gebäudekomplex umschließt vier ineinander übergehende, räumlich spannende Innenhöfe. Im Norden und im südlichen Teil des Grundstücks entstehen Grünflächen.
Das 1,6 Hektar große Areal in Allach liegt nur wenige hundert Meter südlich des S-Bahnhofs Karlsfeld und in der Nähe einer Bushaltestelle, es ist also gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Die Gebäude sollen vier- bis sechsgeschossig werden, in Richtung der von Einfamilienhäusern gesäumten Eversbuschstraße ist die Bebauung als Übergang dazu dreigeschossig geplant. Die Flachdächer sollen begrünt werden und gemeinschaftlich nutzbare, barrierefrei erreichbare Dachgärten aufweisen.
Die Hirmerei selbst ist autofrei konzipiert, die Fahrzeuge der Bewohner*innen finden in einer Tiefgarage Platz. Im Norden des Quartiers ist Gastronomie, im Süden eine Kindertagesstätte mit zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen geplant. Es soll Gemeinschaftsräume und eine zentral gelegene Gemeinschaftseinrichtung geben.

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