Ralf Büschl plant, im Untergeschoss der denkmalgeschützten Paketposthalle ein privates Museum zu eröffnen. Es könnte Teil des neuen Quartiers mit den 155-Meter-Türmen werden.
….Bekommt München ein neues Museum? Im geplanten Quartier auf dem Paketpost-Areal an der Friedenheimer Brücke könnte das möglicherweise Wirklichkeit werden. Investor Ralf Büschl enthüllte die Idee am Donnerstag (16. Juli) am Rande einer Veranstaltung der Bauinnung München-Ebersberg. Seine Ankündigung klang ehrgeizig: „Es wird privat betrieben und in seinem Bereich eines der bedeutendsten der Welt sein.“
….Mit einem möglichen Betreiber sei man bereits „seit Längerem“ im Gespräch, so der Investor. Das Museum könnte im Untergeschoss der denkmalgeschützten Paketposthalle eröffnen – dort ist auch ein möglicher Konzertsaal geplant. Platz sei jedoch genug, betont Büschl. Um welche Art von Museum es sich handeln könnte, wollte der Investor nicht sagen.
….Erste Baumaßnahmen könnten Ende 2027 beginnen, wenn alles nach Plan läuft. Bis dahin soll die Zwischennutzung des Areals mit dem Pineapple Park fortgesetzt werden. Bezugsfertig könnte das Quartier 2033 sein.
….Die Büschl Gruppe plant rund um die ehemalige Paketposthalle ein neues Quartier mit zwei 155 Meter hohen Türmen und mehreren kleinen Gebäuden mit insgesamt 1180 Wohnungen – knapp die Hälfte davon preisgebunden –, Büros, Hotel-, Gastronomie- und Freizeitflächen sowie Kitas. Die Büschl Gruppe sucht weiterhin einen Kapitalpartner für die Finanzierung.
(Anmerkung: War das nicht mal was mit der Großmarkthalle, wo auch ein Kapitalpartner gesucht wurde?)
weiterlesenvon Julian Limmer
Foto: Visualisierung von der Donnersberger Brücke aus

Museum des Größenwahns vielleicht? – Brauchen wir nicht, das erleben wir doch live rund um die Welt permanent.