Die Stadt hat zu den Wahlunterlagen zum Olympia-Bürgerentscheid einen Flyer beigelegt, den die Gegner scharf kritisieren. Sie beschweren sich bei der Regierung von Oberbayern.
…Dieser Tage flattern in alle Münchner Haushalte die Unterlagen für den Bürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung. Die Abstimmung ist am 26. Oktober, damit legt der Stadtrat die Entscheidung über die Bewerbung in die Hände der Deutschen und EU-Bürger in München. (Anmerkung: Die Abstimmer müssen erst 2 Monate in München gemeldet sein!)
…Mit großer Mehrheit haben bereits SPD, Grüne und CSU im Stadtrat für die Bewerbung gestimmt. Trotzdem haben sie angekündigt, auch unbedingt die Zustimmung der Bürger haben zu wollen.
(Anmerkung: Also wieder alles bereits entscheiden, der reinste Alibi-Bürgerentscheid)Abstimmungsunterlagen: Werbeflyer zum Bürgerentscheid
..Um auch die zu einem „Ja“ am 26. Oktober zu bewegen, ziehen sie alle Register: In den Wahlunterlagen findet sich neben dem Stimmzettel und einem Briefwahl-Umschlag noch ein vierseitiger Brief, gezeichnet von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), der die Argumente für die Bewerbung auflistet. Dass diese Begründung des Stadtrats so gleich mitgeliefert wird mit dem Stimmzettel, hat der Stadtrat beschlossen.
Lesen Sie hierzu auch den Artikel: Olympia Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044 der Landeshauptstadt München
Foto: Von Richard Huber – Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4169015


Olympische Disziplin Bauchplatscher:
Man muss wirklich Großes wagen, damit man ganz großartig auf den Bauch fallen kann.
(Für uns Kinder im Schwimmbad war das lustig, manchmal hat der Bauch dann gewaltig weh getan)