Abendzeitung vom 15. Juli 2025: Neuer Besitzer vom Sendlinger Loch – ein anderer Schandfleck gehört ihm schon

Der Investor Ehret+Klein, der das Sendlinger Loch an der Alramstraße 14 kauft, hat in der Pfalz schon ein anderes Projekt mit auffallend vielen Ähnlichkeiten. Hoffentlich kein schlechtes Omen, denkt sich manch Anwohner der berühmt-berüchtigten Baugrube in München.

…Der Käufer des Sendlinger Lochs hat bereits Erfahrungen mit einer riesigen Baugrube, bei der nichts vorangeht. Wie berichtet, kauft der Projektentwickler Ehret+ Klein aus Starnberg für 53 Millionen Euro das sogenannte Sendlinger Loch – das über Münchens Stadtgrenzen hinaus berühmt-berüchtigte Areal mit der vollgelaufenen Baugrube an der Alramstraße.

….Das Starnberger Unternehmen wollte in der Pfalz-Stadt gegenüber dem Hauptbahnhof ein neues Quartier („Landauer Tor“) mit 103 Wohnungen und einem Turm bauen. Früher stand dort ein Kaufhof, der 2020 abgerissen wurde. 2024, pünktlich zum 750. Gründungsjubiläum der Stadt, sollten die Gebäude fertig sein. Doch daraus wurde nichts. Das Loch ist immer noch da.
Manch einer hofft, dass die Geschichte kein schlechtes Omen für Sendling ist.
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von Nina Job

Foto: In der 15 Meter tiefen Grube in München steht nach wie vor das Wasser. © imago

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