Ausstellung: Schöne Aussichten! Wollen wir das? geht nach Sendling

Vom 11. bis 21. April 2022 zeigt das Münchner Forum, die Erweiterung der Ausstellng”MÜNCHEN VON OBEN HERAB” unter dem Titel: “Schöne Aussichten! Wollen wir das?”

In der Sendlinger Kulturschmiede, Daiserstraße 22 präsentieren die Kuratoren Dr. Dieter Klein und Robert Hölzl die um Neubauplanungen in Sendling erweiterte Ausstellung.

Neubauplanungen an der Tölzer Straße mit 4 bis 8-geschossiger Wohnbebauung und einem Bürokomplex an der Plinganserstraße, am Bauerbräuweg und das Großmarkthallen-Areal werden themaisiert.

 

In München wird viel geplant und gebaut, vor allem Hochhausprojekte machen in der Presse von sich reden. Der Arbeitskreis ‚Stadt: Gestalt und Lebensraum‘ des Münchner Forums, möchte mit dieser Ausstellung zur Diskussion über die Hochhausplanungen und die neue Hochhausstudie anregen. Die Kuratoren Dr. Dieter Klein und Robert Hölzl präsentieren auf über 20 Tafeln wie sich das Stadtbild bereits verändert hat und wie es sich durch weitere Hochhausplanungen noch verändern wird. So zum Beispiel durch die Planungen an der Paketposthalle in Neuhausen, an der Machtlfingerstraße in Obersendling oder an der Tölzer Straße in Sendling. Zudem gibt es die Möglichkeit einer Live-Simulation von Hochhausprojekten.
Gefördert durch den Bezirksausschuss 6, Sendling, der LH München

Wo: Sendlinger Kulturschmiede, Daiserstraße 22, 81371 München
Wann: Montag 11.04. bis Donnerstag 21.04. von 16:00 bis 20:00 Uhr
Ausnahmen: Dienstag 12.04. und 19.04. von 16:00 bis 19:00 Uhr, Gründonnerstag 14.04. von 16:00 bis 18:00 Uhr und Ostersonntag 17.04. geschlossen

 

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2 Kommentare

  1. Ein Jahrhundert Monarchie und die Zeit der Industrialisierung haben München in großen Bereichen ein Flair gegeben, in dem man sich wohlfühlt. Der menschliche Maßstab, die Geschwindigkeit der Fußgänger, die fußläufige Nähe vieler für uns Bewohner wichtiger Orte, die Gebäudehöhen, die eine rufende Stimme noch überwinden kann, das sind Qualitäten, die nicht nur Jan Gehl für unverzichtbar hält.
    Und das war auch den folgenden Jahrzehnten noch wichtig.
    Aber was heute passiert, ein regel- und heilloses Okkupieren von möglichst viel Geschossfläche und möglichst alle anderen überragender Höhe durch sogenannte Investoren … Man fühlt sich unter die Räuber gefallen.
    Und die Räuber schaffen einen Präzedenzfall nach dem anderen. Wohnraum entsteht dabei nicht mehr als im alten Maßstab auch möglich war.

  2. Die “Weltstadt mit Herz” hat ihr Herz dank des Bauwahns der letzten Jahre schon längst verloren. Was jetzt allerdings noch an Hochhäusern geplant ist, ist fantasielos und einfach hässlich. Es würde die Wirkung sowohl der schönen Kirchtürme Münchens, als auch des Nymphenburger Schlosses (Hochhäuser Paketposthalle) vernichten und München noch mehr schaden. Die neuen an der Friedenheimer Brücke entstandenen hohen Wohnblöcke sehen aus, als ob sie noch nicht fertig wären. Es ist jedes Mal eine Klatsche, wenn man dort vorbei kommt. Also pflanzt Bäume in München anstatt solch grässliche unökologische Betonkästen zu errichten.

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