Süddeutsche vom 23. November 2021: Wie Investor Büschl sich die neue Großmarkthalle vorstellt

Ralf Büschl wird in einigen Jahren das Gesicht Münchens geprägt haben. Unter anderem will er zwei Hochhaustürme neben der Paketposthalle bauen, nun hat der Grünwalder Immobilienunternehmer seinen Einstieg beim Neubauprojekt auf dem Großmarktareal verkündet.
…..Eine neue Großmarkthalle für München, kombiniert mit Büros, Wohnungen und Hotelnutzung, und das alles verwirklicht bis zum Jahr 2030 – wenn die Stadt mitspielt.
….
“Wir begrüßen, dass mit dem neuen Konzept wohl über dem Großmarkt im Nutzungsmix auch Wohnen entstehen soll, aber es sind noch viele Fragen offen”, sagte Anna Hanusch, Vorsitzende der größten Stadtratsfraktion Die Grünen/Rosa Liste. “Ob diese Konstruktion tatsächlich tragfähig ist, muss nun rasch – bis zum Ende des ersten Quartals 2022 – abschließend entschieden werden.”
….Einen städtebaulichen Architektur-Wettbewerb soll Büschl abgelehnt haben
….Er soll angeregt haben, das Projekt, für das Kommunal- und Planungsreferat fachlich zuständig sind, künftig von den Büros des Oberbürgermeisters und der zwei Bürgermeisterinnen koordiniert wird. Einen grundlegenden städtebaulichen Architektur-Wettbewerb soll Büschl mit Verweis auf den Zeitverlust abgelehnt haben.
….Kommunalreferentin Frank sieht im Einstieg Büschls den “Startschuss für vertiefte Verhandlungen”. Und sie ergänzt: “Mit einem renommierten Investor an Bord…..
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Sebastian Krass

Foto: Von Kajebi II. – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73271713

„München ist meine Heimat und ich verdanke München viel. München soll so bleiben wie es ist und da muss auch etwas für die Menschen getan werden, die nicht so viel Glück gehabt haben im Leben“ so Ralf Büschls Überzeugung. Wir freuen uns sehr über sein Engagement für Wir helfen München.

Wir helfen München (http://wirhelfenmuenchen.de/uncategorized/ralf-bueschl-ist-neuer-kurator-unserer-stiftung/)

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Screeenshot der Webseite mit Foto von Ralf Büschl
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2 Kommentare

  1. Prima, dann brauchen wir keinen Stadtrat mehr zu wählen. Die meistbietenden Investoren kaufen sich auf die Entscheiderpositionen ein, die Verwaltung macht einen tiefen Bückling und bastelt um all die Hochhaus- und Großmarkthallenvisionen die passenden Bebauungspläne. Wir als Nicht-mehr-Wähler sind dann entlastet von der Frage, ob wir richtig gewählt haben. Der Markt regelt alles und die unsichtbare Hand führt zur besten Lösung.
    Die wahnsinnig bahnbrechende Idee, da nochn paar Wohnungen unterzubringen, ja auf die musste einer erst kommen und für dieses Verdienst kriegt er dann alle Rechte auf dem Gelände.
    Als wir vor 15/20 Jahren über den Südring redeten, war auch immer im Kopf, dass hier viele neue Wohnungen entstehen und deshalb ein Bahnhof Poccistraße mit Zugang zu mehreren U-Bahnen und S-Bahnen eine zukunftsweisende Lösung ist.
    Also so irrwitzig neu ist die Idee mit Wohnungen nicht, ich habe leider versäumt, etwas früher mein Konzept mit einem neuen autofreiem und gut an den den ÖV angebundenen Viertel einzureichen. Vielleicht hätte ich mir auch Herzog/deMeuron leisten sollen, dann wäre da noch ne Konstruktion aus zwei Riesenrädern zu einem Riesenfahrrad verknüpft, hinzugekommen, mit Restaurant auf dem Fahrradsattel und Skywalk über den Lenker und einer extra teuren Loftwohnung auf dem Gepäckträger hinzugekommen.

  2. Kann es sein, dass die Bauwens Holding der Gebrüder Adenauer über ihre massive Beteiligung an der Büschl-Gruppe den Münchner Markt nun vollkommen in den Griff nimmt (Eggarten, Osteranger, Post-Areal, Großmarktareal,…)? “Er (Ralf Büschl) soll angeregt haben, (dass) das Projekt, für das Kommunal- und Planungsreferat fachlich zuständig sind, künftig von den Büros des Oberbürgermeisters und der zwei Bürgermeisterinnen koordiniert wird.” (SZ) Kann es sein, dass diese Investorengruppe die Verwaltung komplett auszuhebeln versucht? Die LHM kauft mit dem Geld der Bürger “Schrottimmobilien” im Gärtnerplatzviertel etc. und überlässt die lukrativen Objekte den Investoren. Warum nur? Kann es sein, dass die Referate mangels Fähigkeiten eine Projektentwicklung garnicht mehr selbst stemmen können?

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