München: Schloß Nymphenburg – AK Gemeinsam für Nymphenburg startet Petition

Der Aktionskreis “Gemeinsam für Nymphenburg” startet Petition zum Erhalt des Museums “Mensch und Natur”!

Noch vor der Sommerpause wird im Bayerischen Landtag eine wichtige Entscheidung gefällt: Verschwindet das museale Schmuckkästchen Museum Mensch und Natur für immer? Wird im Schloss Nymphenburg (Nordflügel) ein Bauwerk entstehen, das für alle Zukunft die Chance auf den Status des UNESCO-Weltkulturerbes verhindert? Entscheidet sich der Freistaat für ein Projekt, das weder verkehrlich noch baulich an diese Stelle passt? Sollen mindestens 200 Millionen Euro für ein Projekt aufgewendet werden, das mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt?

Daher wenden wir uns hier gegen den Bau von „Biotopia“ im Schloss Nymphenburg und den damit verbundenen Eingriff in dieses herausragende Baudenkmal Bayerns. Wir fordern den Freistaat auf, einen passenderen, kostengünstigeren und verkehrlich (ÖPNV) gut angebundenen Standort für „Biotopia“ zu suchen – und Schloss Nymphenburg vor diesem schwerwiegenden Eingriff zu verschonen.

Den Unterzeichnern liegt die Umweltbildung und die Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für eine generationengerechte und nachhaltige Entwicklung sehr am Herzen. In diesem Geiste möchten wir den Bayerischen Landtag vor einer Entscheidung bewahren, die gerade gegen den Schutz unseres Erbes und seiner Erhaltung für künftige Generationen verstößt. Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung.

Begründung

1. Der geplante Neubau für „Biotopia“ würde den einzigartigen Charakter des Schlossensembles Nymphenburg zerstören

2. Das geplante Bauprojekt „Biotopia“ würde zu einem Verkehrschaos führen

3. Das geplante Bauprojekt „Biotopia“ würde Unsummen an Steuergeldern verschwenden

4. Museum Mensch und Natur würde für immer verschwinden

5. Probleme durch Bauzeit von annähernd 10 Jahren

Hier finden Sie die Begründung des Aktionskreises für Schloss Nymphenburg – ohne Biotopia

Aufnahme in die „Rote Liste“ der bedrohten Denkmäler des Verbands Deutscher Kunsthistoriker: Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerbiefkasten aus München

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Ein Kommentar

  1. Was nach dem Krieg der autogerechte Umbau war, ist nun die Modernisierung – eines wie das andere von kurzsichtigem Zeit”geist” gelenkte Zerstörung.
    Alles, was auch die Geschichte dieser Stadt, dieses “goldenen Sattels auf einer dürren Mähre” (Gustav Adolf – Bewunderer einer der schönsten Städte des Landes) ausmacht, wird Stück für Stück in Dauerbaustellen und Schandmäler verwandelt, beginnend beim Alten Hof.
    Wann wird das Rathaus in die Europazentrale von Guugle-Äpple-Fäcebuuk (hier ist guter Rat teuer) umgewandelt, 11 Stockwerke Fassade aus Glasflächen und Kunststoffelementen.
    Der Dom bietet sich an als Meeting-Point der Deutschen Rüstungsindustrie (Vergebung der Sünden garantiert dieser geweihten Ort).
    Auf der Ringmauer des Maximilianeums könnte doch ein Rundturm der Deutschen Bank emporwachsen (Geld beherrscht die Welt) mit 160 m ein würdiges Pendent zu den Büschl-Towers.
    Ludwig-Leopoldstraße, klar, wird Teststrecke für BMW.
    Die Residenz wird dauerhaft für die Welt(un)sicherheitskonferenz belegt, als Gated Community hinter 12 m hohen Mauern.
    Was machen wir bloß aus dem Englischen Garten? Vielleicht eine Spaß-Bad-Landschaft (Tageskarte für Familien 35.-).
    Vorsichtshalber vermerke ich hiermit, dass dies MEINE IDEEN sind und im Realisierungsfall eine Patentgebühr in Höhe von 13% des Wertzuwachses an mich zu zahlen ist.

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