München: Geplante Zwillingstürme an der Paketposthalle beeinträchtigen Schloss Nymphenburg

An der ehem. Paketposthalle, die unter Denkmalschutz steht, will der Investor Ralf Büschl durch das Architekturbüro Herzog & de Meuron zwei Wohn- und Geschäftstürme mit einer Höhe von 155 Metern erbauen lassen.

Die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung, Eigentümer von Schloss Nymphenburg, fordert eine Höhennbeschränkung auf max. 60 Meter, da die “Wohntürme” (“Klötze”) die denkmalgeschütze, weltberühmte Barockomposition stören würden, da diese vom Schlossrondell aus zu sehen sind.

Auf die Forderung der Bürgerversammlung in Neuhausen im Herbst 2019, dem Bau der 155 Meter hohen Zwillingstürme nicht zuzustimmen und die Münchnerinnen und Münchner in einem Bürger- oder Ratsbegehren darüber abstimmen zu lassen, verwies Frau Prof. Dr(I) Elisabeth Merk darauf, dass ein Ratsbegehren derzeit nicht vorgesehen sei.
Nachzulesen in der Süddeutschen Zeitung vom 1. Mai 2020 (lesen)

Das Münchner Forum hatte dazu auch einen Offenen Brief an die Münchner Stadträte verfasst

Foto: © Herzog & de Meuron

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